Donnerstag, 15. Oktober 2015

Warum es schwer ist, mit „guten Dingen“ erfolgreich zu sein

Seit Anbeginn der großen Mächte unserer Gesellschaft fragt sich der Mensch vor allem eines: „Warum macht die Fliege immer auf den großen Haufen, oder warum sind Menschen mit niederen Absichten so unglaublich erfolgreich?“ Auch ich habe mich das oft gefragt und bin, ich kann es kaum fassen, dieser Tage auf die lang ersehnte Antwort gekommen.

Da ich gern Menschen zu meinem Freundeskreis zähle, die ebenfalls oft grübeln, prüfen und „Gutes“ tun, kam es, das sich in den letzten 14 Tagen mehrmals die bereits benannte Frage stellte. Warum nur immer die „Bösen“? Zunächst glaube ich nicht an Gut & Böse, da die Vielfalt der Natur zu viele Graustufen kennt, um einfach alles in Schwarz & Weiß zu gliedern. Auch muss man bedenken, was bereits die alten Germanen wussten: Man ist immer drei Dinge: Was man denkt, was man ist, was andere denken, was man ist und was man wirklich ist. Kein Gut. Kein Böse. Die Realität hat viele Gesichter.
Aber nun zur großen Frage - ich denke es ist ganz einfach. Zunächst vorweg: Dinge, in die man große Energie investiert, potenzieren sich. Die Quantenphysik lehrt uns zudem, dass unser Verhalten Einfluss auf die Materie nimmt. Kein Hokuspokus - ein Naturprinzip.
Wenn also jemand mit niedrigen Absichten und einem fehlenden Gewissen seiner reinen Gier folgt, lässt er sich aufgrund seines einseitigen Fühlens und starken Willens geistig von nichts aufhalten. Es zählt nur das Ziel – ohne Verantwortung, die ihn durch ständige Zweifel bremsen würde. Ein einfacher Weg zum Erfolg.

Wenn aber jemand mit verantwortlichen Absichten für „das gute“ voranschreitet, wird er auf diesem Weg beständig über „das Übel“ stolpern, es verstehen oder bekämpfen wollen und wirklich viele große Hürden überwinden müssen. Die Verantwortlichkeit, die zum „Guten“ antreibt, steht seiner Potenzierung durch ständige gewissenhafte Ablenkung selbst im Weg! Ein Problem, das ein anderer mit niederen Absichten nicht kennt.
Das ist der simple Grund, warum es schwer ist, Gutes zu tun und warum es leicht ist, niederen Instinkten zu folgen. Was schwer ist (Gutes tun), schafft Mühsal – was leicht ist (Schlechtes tun), schafft Fülle.
Jetzt werden viele sagen: „Das ist ja fatal unfair!“ Aber nein, es ist nur schwer, sich dem Niederen zu entziehen, es links liegen zu lassen und sich unbesonnen auf den verantwortlichen Weg zu konzentrieren, um dessen Kraft so zu potenzieren, wie es sonst meist nur „die Bösen“ vermögen.

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